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Warum kommen Jugendliche und junge Erwachsene zu uns?

Als Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutinnen können wir junge Menschen bis zum 21. Lebensjahr behandeln.

Jugendliche und junge Erwachsene stehen in dem Lebensabschnitt der Pubertät großen Herausforderungen gegenüber und haben so manche schwierige Entwicklungsaufgaben zu bewältigen. Es geht darum, sich von den Eltern abzulösen und gute, verlässliche Freundschaften zu Gleichaltrigen aufzubauen, eine eigene Weltanschauung, eigene Wertvorstellungen und Zukunftspers­pektiven zu entwickeln. Gleichzeitig stellen Schule oder Ausbildungsinstitut immer höhere Ansprüche. Weiterhin geht es auch darum, sich mit den körperlichen Veränderungen auseinander zu setzen, erste Liebesbeziehungen einzugehen und sexuelle Erfahrungen zu machen. Es steht eine aufregende Zeit bevor. Jedoch können die die vielen zu bewältigenden Aufgaben auch verunsichern oder verängstigen. Stimmungsschwankungen oder das Gefühl eines „seelischen Ungleichgewichts“ sind häufige Erscheinungen in dieser Zeit. Meist regulieren sich diese seelischen Unstimmigkeiten von selbst.

Wenn es jedoch über eine längere Zeit nicht gelingt, das psychische Gleichgewicht wieder herzustellen, kann es zu einem Gefühl der Überforderung kommen und verschiedene Symptome können auftauchen. Solche Symptome können verschiedene Ängste, anhaltende Traurigkeit, Gefühl von Wertlosigkeit oder Überforderung in Schule oder Ausbildung sein (weitere Symptome siehe unter 'Störungsbilder').

Aus diesen belastenden Gefühlen heraus, ziehen sich manche junge Menschen von ihren Freunden zurück, verschanzen sich hinter Computerspielen oder flüchten in virtuelle Welten; manche entwickeln ein gestörtes Essverhalten oder verletzen sich sogar selbst.

In all diesen Fällen stehen wir mit unseren beratenden und therapeutischen Angeboten zur Verfügung. Wir bieten einen vertrauensvollen Raum an, in dem die belastenden Gedanken und Gefühle geäußert werden können. Durch Gespräche und den Einsatz kreativer Medien kann Psychotherapie dabei helfen, sich selbst und die emotionalen Verwirrungen zu verstehen und Wege zu finden, den anstehenden Entwicklungsaufgaben wieder gerecht zu werden.

Die Erfahrung zeigt, dass eine frühzeitige Diagnostik und Therapie den Übergang ins Erwachsen-Sein erleichtern und psychischen Störungen im Erwachsenenalter vorbeugen kann.

Ab dem 15. Lebensjahr können Jugendliche sich auch ohne Wissen ihrer Eltern bei uns oder ihrer Krankenkasse melden, wenn sie eine Psychotherapie machen wollen. Wie auch bei Eltern mit kleineren Kindern, vereinbaren wir zunächst einen Termin zum Kennenlernen. Danach würden weitere fünf diagnostische Sitzungen folgen und erst dann werden wir zusammen entscheiden, ob eine Psychotherapie beantragt werden soll.